Am 29. Juli veröffentlichte Tomi Adeyemi, Autorin des ersten Romans ihrer "Legacy of Orïsha"-Triologie, "Children of Blood and Bone", der derzeit für einen kommenden Paramount-Film verfilmt wird, ein Video, in dem sie erzählte, dass sie das Filmset unter Tränen verlassen habe. Sie bezeichnete die Verfilmung als "das Schlimmste, was ich je durchmachen musste" und erklärte, dass sie nie wieder etwas von diesem Projekt hören wolle.
Adeyemi behauptete außerdem, dass sie "hinter den Kulissen immer noch schikaniert wird", und fügte hinzu, dass dies die Realität sei, mit der sie seit etwa anderthalb Jahren leben müsse. Laut der Autorin habe niemand, der an dem Projekt beteiligt sei, versucht, die Situation zu verbessern.
Adeyemi war Co-Autorin des Drehbuchs für die kommende Verfilmung. Sie hatte zuvor bereits erklärt, dass sie sich den Film nicht ansehen werde, nachdem sie bei den Dreharbeiten am Set gewesen war.
Es gibt zahlreiche Filme – von "Frühstück bei Tiffany" bis "Herr der Ringe" – die auf Büchern basieren. Einige Buchverfilmungen sind erfolgreich, gewinnen Oscars und werden zu Kultklassikern, während andere an den Kinokassen floppen und schnell in Vergessenheit geraten. Die vielleicht größte Kritik kommt jedoch von den AutorInnen selbst. Es zeigt sich, dass es viele AutorInnen gibt, die die Hollywood-Verfilmungen ihrer Werke so gar nicht leiden können.
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