Im US-Bundesstaat New Mexico ist ein Neugeborenes an einer Listerieninfektion gestorben, woraufhin die Gesundheitsbehörden die Öffentlichkeit, insbesondere Schwangere, dazu aufforderten, nicht pasteurisierte Milchprodukte zu meiden.
Das Gesundheitsministerium von New Mexico teilte in einer Pressemitteilung vom 3. Februar mit, dass die wahrscheinlichste Infektionsquelle Rohmilch sei, die die Mutter des Babys während der Schwangerschaft konsumiert hatte.
Die Ermittelnden konnten die genaue Quelle nicht bestätigen, betonten jedoch, dass dieser Fall die ernsthaften Gefahren verdeutlicht, die Rohmilchprodukte für Schwangere, Kleinkinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem darstellen. Laut der Mayo Clinic können die Symptome einer Listerieninfektion bei Neugeborenen subtil sein, darunter schlechte Nahrungsaufnahme, Energielosigkeit, Reizbarkeit, Erbrechen und Atembeschwerden.
Eine Listerieninfektion, auch Listeriose genannt, wird vom Bakterium L. monogytogenes ausgelöst. Auch wenn der Konsum von mit Listerien kontaminierten Lebensmitteln für die meisten gesunden Menschen unschädlich ist, kann dies besonders bei vulnerablen Gruppen eine ernsthafte Erkrankung zur Folge haben. Laut dem Robert-Koch-Institut ist die Listeriose mit 7 % die meldepflichtige Erkrankung mit der größten Sterblichkeitsrate in Deutschland.
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