Mindestens 18 Bergleute sind ums Leben gekommen und eine Person wurde schwer verletzt, nachdem es in einem illegal betriebenen Kohlebergwerk im indischen Bundesstaat Meghalaya im Nordosten des Landes zu einer Explosion gekommen war, wie die Polizei mitteilte. Nach der Explosion, die sich am 5. Februar gegen 11:00 Uhr Ortszeit im Bezirk East Jaintia Hills ereignete, waren Rettungsmaßnahmen im Gange, wobei die Behörden davor warnten, dass möglicherweise noch eine unbekannte Anzahl von Arbeitern unter Tage eingeschlossen sei.
Die Polizei erklärte, die Explosion stehe im Zusammenhang mit dem sogenannten "Rat-Hole-Mining", einer gefährlichen und verbotenen Praxis, bei der mit Dynamit enge Stollen gesprengt werden, durch die sich die Bergleute gebückt hindurchkriechen, um Kohle abzubauen.
Wie in den Geschichtsbüchern nachzulesen ist, hat der Bergbau im Laufe der Jahre Tausende von Menschenleben gefordert. Als sich die Industrielle Revolution im 19. Jahrhundert durchsetzte, stieg der Bedarf an fossilen Brennstoffen wie Kohle exponentiell an, und die Arbeiter wurden tief unter die Erde geschickt, um die wertvollen Materialien für den Antrieb von Motoren und Maschinen zu gewinnen. Der Kohleabbau war ein besonders gefährliches Unterfangen, denn der Kohlenstaub in der Luft war hochentzündlich. Abgesehen von den furchtbaren Arbeitsbedingungen, der Knochenarbeit und den giftigen Dämpfen riskierten die Bergleute bei jeder Arbeit ihr Leben. Von Explosionen bis hin zu Einstürzen gab es unzählige Katastrophen, die Hunderte von Menschenleben in diesen klaustrophobischen Stollen forderten.
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