Im Jahr 2016 begannen mehrere amerikanische Diplomaten, die in der US-Botschaft in Havanna, Kuba, stationiert waren, unter einer Reihe von medizinischen Problemen zu leiden, darunter Migräne, Müdigkeit, Schwindel, Angstzustände, Gedächtnislücken und kognitive Störungen. Bald darauf klagten auch diplomatische, geheimdienstliche und militärische US-Beamte, die an anderen Orten in Übersee stationiert waren, über die gleichen Symptome. Eine mysteriöse Krankheit hatte zugeschlagen, aber die Ursache war unklar. Schließlich gab man der Krankheit einen Namen: Havanna-Syndrom. Später schrieben einige Vertreter der US-Regierung die Vorfälle Schallangriffen von nicht identifizierten ausländischen Gegnern zu, was vom Weißen Haus weitgehend zurückgewiesen wurde.
Jüngst deutete eine neue Untersuchung der CBS-News-Sendung "60 Minutes" darauf hin, dass eine Richtstrahlwaffe mit einigen Fällen des Havanna-Syndroms in Verbindung stehen könnte. Dem Bericht zufolge hat die US-Regierung ein kleines mikrowellenbasiertes Gerät von einem russischen kriminellen Netzwerk beschafft und testet es seit mehr als einem Jahr in einem Militärlabor. Quellen teilten der Sendung mit, dass bei Tierversuchen ähnliche Hirnschäden festgestellt wurden wie die, über die einige Opfer berichtet hatten. Dennoch betonen Behördenvertreter, dass die Ursache des Havanna-Syndroms weiterhin ungeklärt sei.
Ist dies also eine neue und besorgniserregende Realität oder nur eine Fantasie aus dem Kalten Krieg? Klicken Sie sich durch diese Galerie und erfahren Sie mehr über die seltsame Krankheit, die als Havanna-Syndrom bekannt ist.