Dänemark entsandte im Januar Soldaten nach Grönland und erarbeitete Notfallpläne zur Sprengung wichtiger Start- und Landebahnen, da Befürchtungen bestanden, US-Präsident Donald Trump könnte versuchen, die Kontrolle über das arktische Gebiet zu erlangen, wie der dänische öffentlich-rechtliche Sender DR berichtete.
Der Bericht der DR, der sich auf Quellen innerhalb der dänischen Regierung, des Militärs und der europäischen Verbündeten stützt, enthüllte zudem, dass medizinische Vorräte, darunter Blutkonserven, in Erwartung eines möglichen bewaffneten Konflikts angelegt wurden. Die Financial Times bestätigte den Bericht anschließend durch zwei europäische Beamte.
Ein namentlich nicht genannter hochrangiger dänischer Militärangehöriger bestätigte gegenüber der BBC, dass die Operation streng geheim gehalten wurde und aus Sicherheitsgründen nur ein kleiner Kreis von Beamten über die Details informiert war.
Trump hat öffentlich seine Absicht bekundet, das halbautonome dänische Territorium während seiner aktuellen Amtszeit zu kaufen (oder zu annektieren) – eine Forderung, die sowohl die grönländische Regierung als auch Dänemark konsequent und entschieden zurückgewiesen haben.
Trumps Interesse an Grönland geht über militärische Strategien hinaus. Auf der Suche nach einer neuen Quelle für wichtige Mineralien richten die führenden Politiker der Welt ihre Aufmerksamkeit auf eine bisher ungenutzte Ressource: den Boden unter dem grönländischen Eisschild. Experten sind der Meinung, dass sich unter den großen Eisflächen, die 80 % des Inselstaates bedecken, eine Fülle wertvoller Mineralien befinden könnte, die in den kommenden Jahren von großem Nutzen sein könnten.
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